Pinnwand

Der Platz für Ihre Fragen, Tipps und Hilfen für alles rund um die Genealogie!

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  • Was ist ein Zufallsfund?

    Manchmal treffen Familienforscher bei Ihrer Recherche auf Hinweise von Personen aus anderen Orten, die aber von Forscherkollegen, die genau an diesen Informationen interessiert wären, nicht an dieser Stelle vermutet werden würden. Solche Funde stellen eine ganz wichtige Hilfe dar. Es könnte die einzige Möglichkeit sein, die Person wieder zu finden.

    Es kann sich um Kirchenbucheinträge oder auch um sogenannte „Sekundarquellen“ (Literatur, Akten, Familienunterlagen o.ä.) handeln. Ein aufmerksamer Finder kann dadurch einem anderen Forscher zu einem entscheidenden Durchbruch in dessen Forschung verhelfen.

    In Deutschland:
    http://www.zufallsfunde.net/index.php
    In Österreich:
    https://www.familia-austria.at/index.php/datensammlungen/zufallsfunde
  • Zudem suche ich bereits erfasste Daten aus

    1.3.2Wildenstein,
    1.3.3Unterdeufstetten
    1.3.4Matzenbach
    1.3.5Wäldershub
    1.3.6Lautenbach
    1.3.7Großenhub

    u. a. Wört bei Aalen, Holenstein, Nürnberg, München, Knaudenheim/Huttenheim (OFB vorhanden), bei den 5 letztgenannten handelt es sich um die Suche nach Ahnenreihen von Gensmantel Nachkommen. Holenstein, Nürnberg, München sind alle Namensträger abstammend von Wört bei Aalen.

    Zudem stammt meine mütterliche Linie aus dem Raum Neudorf, bei Gablonz an der Neisse. Hier auch in die Tschechischen Ortschaften

    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann!

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter-Alfred Gensmantel

    Kontaktaufnahme unter E-Mail-Adresse: peter-alfred-gensmantel@web.de

  • Für die Menschen früherer Epochen waren Situationen wie wir heute mit der Corona-Pandemie erleben gar nicht so ungewöhnlich. Auch wenn die Ärzte und Regierenden von damals noch nichts von den viralen Ursachen ansteckender Krankheiten wussten: Maßnahmen zur Eindämmung von Seuchenausbrüchen trafen sie durchaus. Einige davon sind mit unseren heutigen vergleichbar. Andere kommen uns merkwürdig und nutzlos vor. Sie werden aber verständlicher vor dem Hintergrund, daß bis ins späte 19. Jahrhundert hinein der Aufenthalt in schlechter Luft als Krankheitsverursacher von Pest und anderen Seuchen galt.
    Wilhelm Steinhilber hat in seiner Publikation „Das Gesundheitswesen im alten Heilbronn 1281-1871“ 1956 zusammengestellt. Demnach kam es allein im 16. Jahrhundert zu sieben und im 17. Jhdt. zu 10 größeren Seuchenausbrüchen in Heilbronn.
    Ein Eintrag im Protokollbuch am 15. April 1564 lautet wie folgt:
    Eine pestartige Seuche, die seit 1563 von Osten aus über ganz Europa zog, hatte spätestens im März 1564 Heilbronn erreicht. – Den Schulmeistern sol gesagt werden, die jhenigen kinder denen die erbkrankhait im hauß auß der schul zulassen. Vnd sol vnder denen kind(ern) außerhalb der schul die das almußen nemen, gesucht werden, die das kreuzs tragen zu den leichen.
    (Kinder, bei denen zuhause jemand an der Seuche (Erbkrankheit) erkrankt ist, soll nicht in die Schule gehen. Für die übrigen fand der Unterricht weiterhin statt. Kinder, die die Schule nicht besuchten (es bestand noch keine Schulpflicht) und die Almosenempfänger sind, die also finanzielle Unterstützung erhalten, sollen einige ausgesucht werden die das Kreuz tragen und dem Leichenzug zum Friedhof vorangehen.
    Wegen der starken Zunahme der Sterbefälle sahen sich die Stadtoberen gezwungen genauere Regeln für die Bestattung zu erlassen.
    Der entspechende Eintrag im Protokollbuch am 29.5.1564 lautete:
    Der todtengreber sol hinfuro gruben machen diweil es nit nachlassen will mit der erbkrankheit, vnd sollen die gestorbenen personen morgens vmb fünff vhr vnnd nachts vmb sechs vhr hinaus getragen werden, vnd soll morgens vnd abents alweg ain kurtz(e)s Zaichen geläutet werden.
    Der Totengräber soll auf Vorrat Gräber ausheben. Morgens um fünf Uhr, sowie abends um sechs Uhr sollen die Toten zum Friedhof getragen werden. Dabei soll jeweils ein kurzes Zeichen geläutet werden.

    Quelle: Auszüge aus dem Artikel „Pestmaßnahmen in Heilbronn“ von Miriam Eberlein vom Heilbronner Stadtarchiv April 2020

  • Ortsfamilienbücher:
    Herxheim in 2 Bänden
    Neckargemünd und Kleingemünd
    Schneeberg in 2 Bänden
    Massenbachhausen in 2 Bänden

    Roman:
    Knorr – Die Päcklessuppen-Dynastie

    Sachbücher:
    Ortslexikon Sudetenland
    Templer-Auswanderer im 19. Jhdt. nach Palästina
    Genealogisches Wörterbuch
    Kurrentschrift in Kirchenbüchern
    Wappen auf Abwasserkanaldeckeln in Deutschland und Europa

  • In der Stadt Heilbronn gab es 1909 117 Automobilbesitzer:
    Im Oberamt Neckarsulm wurden 67 gezählt. Im Oberamt Brackenheim waren es 15 St., in Weinsberg waren es 9 und in Lauffen 3.
    Sie wurden in 8 Kategorien unterschieden:
    Wagen für Berufszwecke (Arzt) und Wagen für Geschäftszwecke
    Kraftrad, Kraftwagen, Lastwagen
    Wagen für Luxuszwecke
    Wagen der Fabriken und Händler (Vorführwagen, Probefahrten, usw.)
    Wagen als Taxameterdroschken
    Auszug aus dem „Deutschen Automobil-Adressbuch“ von 1909.
    Ackermann, J., Fabrikant, Sonheim
    Bruckmann, Peter, Hofrat, Cäcilienstr. 51
    Buttersack, Paul, Dr. med, Arzt
    Gutbrod, Otto, Dr. med., Arzt
    Hagenbucher, Karl, Fabrikant, Kranenstr. 12
    Kachel, Wilhelm, Flaschnermeister, Sülmerstr. 44
    Klenk, Karl, Zimmermeister, Werderstr. 145a
    Knorr, Karl, Fabrikant, Gutenbergstr. 51
    Märklen, Wilhelm, Kaufmann, Gerberstr. 10
    Mayer, Ernst, Fabrikant, Bismarckstr. 8
    Mödinger, Karl, Bauwerkmeister, Urbanstr. 24
    Naser, Hermann, Dr. med., Böckingen
    Rümelin, Richard, Bankier, Kilianstr. 20
    von Schertel, Dr. med., Arzt, Allee 36
    Wagenast, Richard, Metzgermeister, Kaiserstr. 8

    Quelle: Digitale Bibliothek Braunschweig – http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00056298