findet am 9. April 2026 ab 19:30 Uhr – im DGB-Haus, Gartenstr. 64 in Heilbronn statt.
Kurzinfo:
Wie eine Kleinstadt das Ende des Krieges erlebte
Die einstige Oberamtsstadt auf dem Bergsporn zwischen Neckar und Enz hatte Glück – hier gab es keine schweren Kampfhandlungen, obwohl Besigheim im April 1945 fast zwölf Tage lang zur Frontstadt wurde. Trotzdem haben sich die Ereignisse bei der Bevölkerung tief eingeprägt. Entlang der Enz und des Neckars standen sich Franzosen und Wehrmacht gegenüber. Sämtliche Brücken wurden gesprengt, um das weitere Vordringen der Franzosen zumindest zu verzögern.
Wie es in diesen Tagen der Bevölkerung erging, sich die Militärs verhielten und welche Rolle die örtlichen Funktionäre spielten, diesen Fragen spürt der Vortrag anhand der Quellen, vor allem aber den Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nach.
Neben diesen authentischen Berichten steht vor allem der Blick hinter die Kulissen der Ereignisse im Mittelpunkt. Besonders beleuchtet werden die Vorgeschichte, die Aktivitäten des Besigheimer Bürgermeisters zur Rettung seiner Stadt, die Rolle der örtlichen Gendarmen und die Aktivitäten der an zwei Standorten in Besigheim stark präsenten Geheimen Staatspolizei in den letzten Kriegstagen.
Auch diesen Vortrag bieten wir für alle, die nicht dabei sein können, online an:
Teil 1 Vortrag Kriegsende in Besigheim
Donnerstag, 9. April 2026
19:25 – 20:25 (WET)
Besprechungslink: Teil 1 Vortrag Kriegsende in Besigheim | Microsoft Teams | Teilnahme an Treffen
Teil 2 Vortrag Kriegsende in Besigheim
Donnerstag, 9. April 2026
20:25 – 21:25 (WET)
Besprechungslink: Teil 2 Vortrag Kriegsende in Besigheim | Microsoft Teams | Teilnahme an Treffen
Das Archiv ist an diesem Tag von 16:00 – 19:00 geöffnet